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Langrickenbach
Das Wappen von Langrickenbach im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Munizipalgem. u. Kirchgem. König Ar nu lfv er schenkte 889 Besitz in Bihchinbahc und desgleichen 898 ad longum Bihhinpah. Die Kirche St. Nikolaus wurde um 900 von einem König Ludwig einem Bischof Salomo von Konstanz geschenkt; von da an blich die Kollatur dem Konstanzen Domstift bis zu dessen Säkularisation 1803. Gegen 1175 entstand um die Pfründe L. zwischen zwei Diakonen, Bertold von Andwil und Ulrich, Domherrn zu Konstanz, ein hitziger Streit, der vor den apostolischen Stuhl gebracht wurde. Trotz des päpstlichen Entscheid es ging der Zw ist weiter und wurde sogar mit bewaffneter Hand geführt, bis endlich der Bischof Bertold von Konstanz L. dem B. von Andwil zusprach. Die Gerichtsbarkeit ging 1351 von den Herren von Rorschach an die von Helm sdorfüber, 1521 von diesen an das Konstanzer Domkapitel, das sie bis zum Untergang der alten Eidgenossenschaft behielt. In der Reformation schloss sich Pfarrer Georg Güggis der neuen Lehre an und wurde 1524 von den katholischen Orten ausgewiesen, aber 1529 von der inzwischen ganz zum Protestantismus üb ergetretenen Gemeinde zurückberufen. […]
HBLS, Bd. 4, S. 615 — „LANGR IC KENBACH“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 615 — „LANGR IC KENBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Langrickenbach auf:
- Dünnershausfusioniert 1997
- Herrenhoffusioniert 1997
- Schönenbaumgartenfusioniert 1997
- Zubenfusioniert 1997