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Müllheim
Das Wappen von Müllheim im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →gespalten von Silber und Blau mit rotem, goldgekröntem Löwen, der zwischen den Pranken einen blauen und am Schweif einen silbernen Ring trägt
HBLS, Bd. 5, S. 203 — „MÜLLHEIM“ · auf Deutsch
Geschichte
gogischen Auswüchsen der Bewegung angew idert, schon 1830 zurück und liess sich bald darauf, noch vor seinem Vater, in Konstanz nieder, wo er 1863 als letztermännlicher. Spross seines Geschlechtes starb. [Bt.] (Kt. Thurgau, Bez. Steckborn. S. GLS). Dorf, Munizipal-, kath. und reform. Kirchgem. Mu lha in 1254. Bei der Z iegelhütte wurde 1846 ein Grab der altern Bronzezeit entdeckt (Schwert und Dolch im Landesmuseum). Die römische Strasse Pfyn-Arbon ging hier durch, ist aber noch nicht nachgewiesen. Im 13. und 14. Jahrh. erscheint eine Ministerialenfamilie von M. Grundherr im Dorf M. war das Kloster Reichenau, während die Schirmvogtei den Kiburgern und Habsburgern gehörte. Sie wurde zuerst von einem Vogte verwaltet, von 1358 an verschiedenen Herren verliehen, aber um 1460 von der Reichenau zurückgekauft. Somit war dieses Kloster und von 1540 bis 1798 sein Rechtsnachfolger, der Bischof von Konstanz, zugleich Grundund Gerichtsherr. Kirchlich gehörte M. zweifellos urspr. zu Pfyn; doch hatte es schon 1275 seine eigene Kirche (St. Verena). Zur Kirchgem. gehörte zuerst auch Hüttlingen, das sich 1484 selbständig machte. […]
HBLS, Bd. 5, S. 203 — „MÜLLHEIM“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 203 — „MÜLLHEIM“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934