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Wappen · Sirnach · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Sirnach
Das Wappen von Sirnach im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein rechter silberner Schrägbalken, belegt mit drei roten Pilgermuscheln
HBLS, Bd. 6, S. 400 — „SIRNACH“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, Munizipal- und Ortsgem., katholische und reform. Kirchgem. Villa Sirinach 790; Sirnaeha 882. In einem Torfriedwurde ein Randleistenbeil aus der Bronzezeit und beim Friedhof ein Alam annengrabmit Messerklinge und Skramasax gefunden. Im 13. Jahrb. lebten auf dem Gebiet der Gem. die Ritter von Büfelden und noch bis ins 14. Jahrh. hinein die von Gloten. Die Kirche zum hl. Remigius ist für 1228 zum ersten Mal bezeugt, wo der Pfarrer Dekan des spätem Dekanats Wil war. In ihr söhnten sich am 24. vm. 1292 Herzog Albrecht von (Esterreich, der nachmalige deutsche König, und Bischof Rudolf II. von Konstanz, nach ihrem Krieg um den Besitz von Winterthur aus. Das Kloster Fischingen, welches 1244 schon mehrere Güter in S. besass, erhielt vom Bischof 1253 daselbst einen Fronhof und inkorporierte sich 1362 die Kirche. Das Dorf bildete mit Büfelden und Gloten einen Bestandteil des Tannegger Am tes, wo seit 1409 der Bischof die niedere Gerichtsbarkeit ausübte; auch dieses Amt ging samt der Rechtsprechung 1639 an Fischingen über und blieb dem Stift bis 1798. Dagegen stand Hofen unmittelbar unter dem Landvogt, der es durch einen Vogt verw alten liess. Am 13. I. […]
HBLS, Bd. 6, S. 400 — „SIRNACH“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
790 · Sirinach 790, Sirnaeha 882
HBLS, Bd. 6, S. 400 — „SIRNACH“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 400 — „SIRNACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Sirnach auf:
- Horbenfusioniert 1996
- Wiezikonfusioniert 1996