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Sulgen
Das Wappen von Sulgen im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau auf grünem Dreiberg zwei sich abw endende goldene gesichtete Halbmonde, darüber oder dazwischen ein goldener Stern
HBLS, Bd. 6, S. 624–625 — „SU LGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Siedelungsspuren aus voralamannischer Zeit sind spärlich. Sulaga 806. Ein Priester wird erstm als 1215 erwähnt. Das Kollaturrecht gehörte dem Pelagistift Bischofszell, welches die Pfründe 1269 stark schm älerte und 1359 inkorporierte. Filialen der Kirche U. L. F. in Sulgen waren Neukirch an der Thur (Seliswil, bis 1604), Bürglen (bis 1809) und Berg (bis 1851). Da Chor und Hochaltar 1305 geweiht wurden, scheint vorher eine Erneuerung des Gotteshauses stattgefunden zu haben. 1405 soll es den Appenzellern zum Opfer gefallen sein, erhob sich jedoch sofort wieder aus der Asche. Der heutige Turm stock stammt wohl aus dem 14. Jahrb. Auf dem Kirchhof stand ehem als eine Kapelle der hl. Regula, an der Strasse nach Bürglen eine der hl. Katharina. Sulgen trat 1529 samt den Filialen der Reformation bei, aber schon 1535 durfte die Messe wieder gelesen werden. Seither ist die Kirche paritätisch. Das Pelagistifthatte fortan auch für den Prädikanten zu sorgen. Die Erweiterung der Kirche 1751 rief einem erbitterten Streit zwischen Kollator und Gemeinde, welcher erst 1755 auf dem Syndikat zu Frauenfeld beigelegt wurde. […]
HBLS, Bd. 6, S. 624–625 — „SU LGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
806 · Sulaga 806
HBLS, Bd. 6, S. 624–625 — „SU LGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 624–625 — „SU LGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Sulgen auf:
- Götighofenfusioniert 1995
- Hessenreutifusioniert 1995