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Wängi
Das Wappen von Wängi im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →gevicrtet von Rot und Gold (oder Silber)
HBLS, Bd. 7, S. 373–374 — „WÆNGI“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und ehemalige Gerichtsherrschaft, Munizipalgem. Alles Schloss, gen. Weihe rhaus von XVängl uni 1850. Nach einer Zeichnung von A. Berkmüller. mit Anetswil, Krillberg und Tuttw il. Spuren römischer Besiedlung sind häufig. Wengiu. 825. Schon im 9. Jahrh. war XV. eine beliebte Gerichts- und Fertigung sstätte. Grund und Boden gehörte einer ganzen Reihe von Klöstern, besonders aber St. Gallen. Das Dorf besass 3 feste Häuser: das toggenburgische Doppelschloss Rengerswilu. das v. den Edlenv. XX'ängi bewohnte Weiherhaus. Da die Herrenv. W. mit dem Brudermörder Diethelm III. von Toggenburg unter einer Decke steckten, nahm Abt Ixonrad 1232 auch das Weiherhaus mit Gewalt und behandelte es fortan als st. gallisches Lehen. 1404 wurde es, wie das ganze Dorf und Rengerswil, von den Appenzellem zerstört, doch bald wieder aufgebaut. Beim Erlöschen des Geschlechtesv. XVängi ging es 1493 an die Gielv. Glattburg über, die schon vorher den grössten Teil der Herrschaft samt den Burgställen Rengerswil erworben hatten. […]
HBLS, Bd. 7, S. 373–374 — „WÆNGI“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 373–374 — „WÆNGI“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Wängi auf:
- Krillbergfusioniert 1968
- Tuttwilfusioniert 1968