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Höri
Das Wappen von Höri im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →In Gold zwei zusammengeschobene Figuren: ein schwarzer halber Adler und ein roter halber Turm
HBLS, Bd. 4, S. 270 — „HŒRI“ · auf Deutsch
Geschichte
Polit. Gem. mit drei Gemeindeabteilungen: Ober-, Nieder- und Ennethöri. Heerein 1149; Hori um 1233. IT'appen: in Blau zwei gekreuzte «Chüechlispitz» mit je einem Stück braunem Gebäck, «Chüechli», in den vier Zwischenräumen. Von 1149 an erscheint das St. Martinskloster auf dem Zürichberg in H. begütert. Aus den Urkunden ergeben sich auch grundherrliche Rechte der Klöster Wettingen (um 1233) und Rheinau (1241). 1320 wird der Hof «Kuechelers Höri» an Heinrich von Klingenbergs Witwe Anna von Tengen verkauft. Dieser Hof, über den Habsburg die Vogtei hatte, befand sich auf dem Gebiete des heutigen Ennethöri und hat auf dem Wege der Volksetymologie der Gemeinde zu ihrem Wappen verhelfen. 1329 ist das Kloster Rüti Eigentümer dieses Hofes geworden. 1463 erwarb die Stadt Zürich Niederhöri von Markwart von Baldegg, um es sofort wieder an Bernhard Gradner von Eglisau zu veräussern. Der Obervogtei Neuamt zugeteilt 1442. Alter Volksbrauch im Sommer: Fischsonntag, Öffnung aus dem 17. Jahrh. Bevölkerung: 1836, 527 Einw.; 1920,505. — Vergl. UZ. — Dändliker: Gesch. Zürich II. [W. […]
HBLS, Bd. 4, S. 270 — „HŒRI“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 270 — „HŒRI“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934