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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Aarwangen
The coat of arms of Aarwangen in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Pfarrdorf und Amtssitzm itfester Burg und stattlichen Gebäuden auf einer Terrasse am rechten Ufer der Aare zwischen Wangen und Aarburg an der Stelle, wo die ehemals stark benutzte Handelsstrasse von Langental nach Basel über den Fluss setzt. Die Gegend gehörte seit dem 9. Jahrh. zum Oberaargau und später zur Landgrafschaft Kleinburgund. 1267: Arowangin, 1275: Arw an gin. 1432 gingen Burg und Dorf an Bern über. Die Gewerbeordnung von 1478 gibt dem Dorf für seinen Wochenmarkt das Recht zum Verkauf von Salz, Eisen, Stahl, Wolle und Leinwand Es litt unter öftern Feuersbrünsten und der Pest, so besonders 1577. Im Bauernkrieg von 1653 Hess die Obrigkeit hier eine Reihe von Führern der Aufständischen hinrichten. 1803 ereignete sich der sog. Bannwarten Handel (s. diesen Art.). Das Dorf hatte unter dem Einmarsch der Alliierten 1813 stark zu leiden. Von Bedeutung war die Brücke als Haup Verbindungsweg zwischen Kleinburgund und Buchsgau. 13. m. 1313 wurden Ritter Walter von Aarwangen und sein Sohn Johann vom Grafen RudolfIII. von Nidau und seinem Bruder Dompropst Hartmann von Solothurn mit dem einträglichen Zoll an dieser Brücke belehnt. 1432 ging er an Bern über. […]
HBLS, Bd. 1, S. 60–61 — „AARWANGEN“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 60–61 — „AARWANGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934