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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Adelboden
The coat of arms of Adelboden in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
(Kt. Bern, Amtsbez. Frutigen. S. GLSJ. Gem. und Kirchdorf. Die Sage berichtet, A. sei von Schweden besiedelt worden. Der in unbekannter Tiefe ummauerte Ahorn bei der Kirche, heute eine Baumru in e, soll als Dingstätte gedient haben. Spuren keltischen Bergbauesvermutet Jahn (offenbar mit Unrecht) im sogen. Heidenloch im Hirzboden. A. gehörte mit Frutigen zweifelsohne 1232 zur Herrschaft Kien, nachher dem Hause Wädiswil (2. Hälfte des 13. Jahrh.) und kam infolge Heirat bald nach 1302 an die Freiherren von Thurn zu Gestelen; 1400 wurde es von der Stadt Bern gekauft. Die Lehenshoheit über die Alp Engstligen besass (1232-1816) der Bischof von Sitten; die Alpen am Laveygrat gehörten 1357 dem Hause Weissenburg, ein Teil des Dürrenwaldes dem Ludwig Brtiggler von Bern (1521). 1433 erbauen 56 Hausväter die Kirche von A. und setzen ein Pfrundeinkom men von 40 rhein. Gulden fest, nachdem sie auf dem Konzil zu Basel die Erlaubnis zum Kirchenbau erw irkthatten. Ein Streit mit der Mutterkirche in Frutigen, die A. nicht aus ihrem Verbände entlassen wollte, wurde durch Schiedssprüche des Rates von Bern (1435 u. 1439) beigelegt. […]
HBLS, Bd. 1, S. 124 — „ADELBODEN“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 124 — „ADELBODEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934