Municipalities · BE
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Beatenberg
The coat of arms of Beatenberg in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Dorf, Burger-, Einwohner- und Kirchgemeinde auf dem südlichen Terrassenhang des gleichnamigen Berges, in den ältesten Urkunden superrupibus — auf den Flühen, genannt, später St. Beatenberg, seit 1902 Beatenberg; gehörte zur Herrschaft Rotenfiuh-Eschenbach, wurde 1275 an das Reich getauscht und ging dann als Reichslehen an Oesterreich über. Kirchlich gehörte die Berggemeindezur schon 1230 erscheinenden Pfarrei St. Beaten, deren Patronat 1263 und 1334 an das Kloster Interlaken gelangte, das im letztgenannten Jahr mit der Herrschaft Weissenau auch die weltliche Herrschaft über B. erhielt. Nach der Säkularisation des Klosters durch Bern wurde die Kirche hei der Beatushöhle zerstört und auf dem Berge 1534 ein hölzerner Bau errichtet für die Kirchgemeinde, der 1535 die östlich des Sundgrabens gelegenen zu Goldswil eingepfarrten Siedelungen einverleibt wurden. 1673 wurde die heutige Kirche erbaut und mit 12 noch erhaltenen Glasgemälden beschenkt. Eine Schule ist um 1650 nachweisbar. 1565 und 1628 regierte die Pest. Die 1771 am Gemm enalphorn und 1795 am Niederhorn entdeckten Kohlenlager wurden bis 1856 ausgebeutet. […]
HBLS, Bd. 2, S. 74–75 — „BEATENBERG“ · in German · excerpt
First mention
1902 · Beatenberg 1902
HBLS, Bd. 2, S. 74–75 — „BEATENBERG“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 74–75 — „BEATENBERG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934