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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Habkern
The coat of arms of Habkern in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Gem. und Pfarrdorf mit vier Bauerten: Scliwendi, Bohl, Bortu. Mittelste Bäuert. Habcheron 1275; Habichern 1309; Habkerron 1342; im österr. Urbar (1310) Habicherron. H. gehörte wie das benachbarte Bönigen unmittelbar zum deutschen Reiche. Beide wurden am 30. x. 1275 von König Rudolf von Habsburg an Walter von Eschenbach und an seinen Sohn Berchthold vertauscht. Nach 1308 gelangte cs mit ändern eschenbachischen Gütern an das Kloster Interlaken. 1342 wurde H. von den Unterwaldnern verwüstet. Die Habkerer beteiligten sich 1349, 1445, 1528 und 1814 an den Aufständen gegen das Kloster, bezw. Bern. Bis 1798 gehörte H. zum Amt und Landgericht Unterseen. Ursprünglich zu Goldswil kirchgenössig, kam H. nach der Reformation zu Unterseen und wurde 1665 eine eigene Kirchgem. Als Filiale von Unterseen besass es schon 1565 eine Kirche oder Kapelle. Kirchenneub au ten 1621 und 1803. Schon früh besass H. rege Vieh- und Pferdezucht. 1632 wurden Pferde von H. ins Ausland verkauft. 1760 bestand eine Glashütte, 1831 wurde Steinkohlenbau versucht. Der grösste Teil des Bodens ist heute noch Korporationsgut. H. wurde erst 1828 mit Unterseen durch eine richtige Strasse verbun- den. […]
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First mention
1275 · Habcheron 1275, Habichern 1309, Habkerron 1342
HBLS, Bd. 4, S. 42–43 — „HABKERN“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 42–43 — „HABKERN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934