Municipalities · BE
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Hermrigen
The coat of arms of Hermrigen in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →a) Stammwappen: in Gold eine schwarze Hausmarke (Dreiangel mit aufgesetztem Kreuz); b) Diplom von 1494: in Silb
HBLS, Bd. 4, S. 206–207 — „HERMRIGEN“ · in German
History
Dorfu. polit. Geni, in der Pfarrei Täuffelen. Hermeringen 1249; Ilermaringen, Hermadingen um 1350. In der Nähe ein Grabhügel aus der Hallstattzeit, der u. a. goldene und bronzene Schmucksachen enthielt. H. kam 1335 durch den Edelknecht Ulrich von Sutz zur Herrschaft Nidau, mit dieser 1388 an Bern und bildete mit Merzligen-St. Niklaus den Viertel Hermrigen der Landvogtei Nidau. Besitz zu H. hatten schon früh die Abtei Frienisberg und einzelne Adelige (von Schüpfen, von Illingen), letztere als Erblehen von der Herrschaft Nidau. H. und das benachbarte Merzligen waren im Bauernkriege regierungsfeindlich; Ammann Peter Zesiger von H. wurde für sein Verhalten mit 500 fjf gebüsst. — Vergl. Aeschbacher: Die Grafen von Nidau. — Jahn: Kt. Bern. [ Aeschbacher.] HEROLD. Die Heroldewaren amtliche Personen, die sich mit heraldischen Fragen befassten. Sie waren ursprünglich Boten und genossen die Im mun ität, die zu allen Zeiten den Ueberbringern von amtlichen Nachrichten zukam. Man unterschied bei den Herolden drei Stufen: die Wappenkönige, die eigentlichen Herolde und die Vertreter des Wappenherolds. Sie trugen das Wappen ihres Herrn, seit dem 15. Jahrh. […]
HBLS, Bd. 4, S. 206–207 — „HERMRIGEN“ · in German · excerpt
First mention
1249 · Hermeringen 1249
HBLS, Bd. 4, S. 206–207 — „HERMRIGEN“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 206–207 — „HERMRIGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934