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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Hilterfingen
The coat of arms of Hilterfingen in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Rot eine gelbe Lilie
HBLS, Bd. 4, S. 233 — „HILTERFINGEN“ · in German
History
Dorf und Gem., Kirchgem. mit Oberhofen, Heiligenschwendi und Teuffental. Der Name (früher Hidolßngen, Hiltolßngen) kommt vom germ. Eigennamen Hiltolf. Funde römischer Kupfermünzen; auf dem Eichbühl und bei Hünegg Alamannengräber. H. gehörte zur Herrschaft Oberhofen, mit den niederen Gerichten aber seit Ende des 12. Jahrh. zur Propstei Amsoldingen. Mit dieser gelangten sie 1484 an das St. Vinzenzenstift in Bern und dann an die Obrigkeit. Die hohen Gerichte gehörten zur Landvogtei Thun bis 1652, dann zur neuen Vogtei Oberhofen, die 1803 wieder im Amtsbez. Thun aufging. Die Kirche, der von der Tradition als Filiale von Einigen ein sehr hohes Alter zugeschrieben wird, kommt urie, erstmals 1175 als Stiftung des Libo von Oberhofen vor, der das Patronat wohl Amsoldingen übertrug. Mit dieser Propstei geriet Walter von Eschenbach als Rechtsnachfolger der von Oberhofen in Streit wegen der Kirchenrechte, der 1266 von einem Schiedsgericht zu seinen Gunsten entschieden wurde. Er vergabte seine Rechte nun der Propstei Interlaken, während Amsoldingen weiter Ansprüche erhob, bis 1318 ä/3 des Zehntens Amsoldingen, der Rest und das Patronat Interlaken schiedsgerichtlich zugesprochen wurden. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 233 — „HILTERFINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934