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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Kiesen
The coat of arms of Kiesen in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
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HBLS, Bd. 4, S. 499 — „KIESEN“ · in German
History
Gem. und Dorf in der Kirchgem. Wichtrach. Chisun 1236; Chison 1250; von ahd. Chis — Kies, Schotter. Auf dem Schlossgut fand man um 1840 Gerippe mit eisernen Schwertklingen und Münzen, In der Rothachen ein Steinbeil. — [O. T.] —. Gericht und Herrschaft zu K. kamen teils ans Stift Interlaken (1236), teils an die von Saftigen (1331), 1425 durch Kauf von letzteren an Niklaus von Oiesbach, 1597 durch Heirat an Anton von Erlach, durch Vergabung Ende des 17. Jahrh. an Helene von Graffenried. Gottfried von Graffantied verkaufte 1731 den Zehnten an Bern, 1738 Herrschaft und Gerichte an Niki. Rodt. Weiter kamen sie durch Erbschaft und Heirat an die Familie Effinger. Diese baute den schlossartigen Herrensitz auf dem Schönenbühl, der 1830 an einen Engländer namens Pigott veräussert wurde, und Oberst Rudolf von EJünger errichtete 1831 in K. die erste Käserei im Bernbiet. Heute ist das Schloss im Besitz von Oberst Dollfuss von Volkersberg. 1579 brannten 40 Firsten ab. Von K. nannte sich ein in Bern und Thun verburgertes, 1250-1477 genanntes Geschlecht.
HBLS, Bd. 4, S. 499 — „KIESEN“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 499 — „KIESEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934