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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Müntschemier
The coat of arms of Müntschemier in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Blau ein silbernes Andreaskreuz, bewinkelt von 2 gold
HBLS, Bd. 5, S. 211–212 — „MÜNTSCHEMIER“ · in German
History
Gem. und Dorf in der Pfarrei Ins. Munchim ir im 12. Jahrh.; Munchimer, Munschim ier im 13. Jahrh.; Monschim ier im \ i. Jahrh., Minlschem ier im 15. Jahrh. Der meiste Grund und Boden mit den dazugehörigen Rechten kam schon frühe an das Kloster St. Johannsen bei Erlach. Dessen Besitz zu M. wurde bereits 1185 durch den Papst bestätigt. Auf ungenannte Weise war der Zehnten des Dorfgebiets an die Bischofskirche Lausanne gekommen und von dieser den Grafen von Neuenburg als Lehen überMÜNZ WESEN 201 tragen worden. Graf Rudolf I. von Nidau schenkte 1230 diesen Zehnten dem gen. Kloster. Einen Lehenhof zu M. erw arb 1356 der zu Erlach wohnende reiche Solothurn burg er Rü di Se frit-Uebe lhart, desgleichen 1362 den halben Teil eines dortigen Gutes. Das Spital zu Erlach besass hier ebenfalls einen Zinshof. Ein Streit wegen der Nutzung des Rieds bei M. wurde 1478 von Bern entschieden; in den Burgunderkriegen hatte Bern nämlich die Herrschaft Erlach und damit die landesherrlichen Rechte zu M. erworben. Das Dorf litt 1738 und 1827 unter grossen Feuersbrünsten. — FRB. — Spruchbücher im Staatsarchiv Bern. [ Aeschbacher.] MÜNTSCHI, f Bürgergeschlecht der Stadt Solothurn. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 211–212 — „MÜNTSCHEMIER“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934