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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Pieterlen
The coat of arms of Pieterlen in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Gold ein ro ter Löwe, überlegtmit einem blauen Balken
HBLS, Bd. 5, S. 453 — „PIETERLEN“ · in German
History
Gem. und Pfarrdorf. Perla, Bieterlo im 13. Jahrh.; Byetterlon, Bieterle im 14. len, Parles im 15. Jahrh. Römische Funde, u. a. ein Massrnfund mit 1500 Münzen. P. gehörte zum Gebiet des Bischofs von Basel, aber seit wann und wieso, ist nicht abgeklärt. Es bildete mit Rotm unt, Reiben und Meinisberg eine der acht Meiereien des Erguel. Am bischöfl. Dinghof zu P. wurde alle Jah re einmal Gericht gehalten; das Blutgericht tagte jedoch zu Reiben auf der Brücke gegen Büren. Ein Rodel von P. von ca. 1373 enthält Bestimmungen über die bischöfl. Gerichtsbarkeit. Grundbesitz besassen zu P. ausser dem Bischof die Grafen von Neuenburg, Bürger von Büren und Solothurn, sowie die Klöster Gottstatt und St. Urban, früher aber ganz besonders die Freiherren von P. Die Kirche (im Dekanat Solothurn des Bistums Lausanne) war dem hl. Martin geweiht. Die Kollatur war offenbar orbweise von den Edlen des Ortes an die Ministerialen von Eptingen gen. v. Wildenstein gekommen und dann in mehrere Anteile zerfallen. 1354 verzichtete der Edelknecht Joh. von Vogtsburg auf seine Ansprachen zugunsten des Hennemann von Eptingen gen. v. Wildenstein, von dem der Kirchensatz 1416 an das Kloster Bellelay kam. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 453 — „PIETERLEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934