Municipalities · BE
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Radelfingen
The coat of arms of Radelfingen in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Rot auf grünem Dreiberg ein weisser Stab, um rankt von einem grünen Weinstock mit blauer Traube
HBLS, Bd. 5, S. 526–527 — „RADELFINGEN“ · in German
History
Gem. u. Dorf. Ralolingun im 9. Jahrh.; Ratolffingen im 12., Ratelßngen, Ratolvingin im 13. Jahrh. Zahlreiche Funde deuten auf eine dortige römische Siedelung. Entgegen der allgemeinen Annahme besass das Kloster St. Gallen dort keinen Grundbesitz. Eine Urk. von 894 bezeugt solchen, für eine gewisse Edelfrau Pirin. Die Grafen von Kiburg, sowie die von Tierstein waren im 13. Jahrh. dort begütert. Die hohe Gerichtsbarkeit gehörte dem Landgrafen (Landgrafschaft Kl. Burg und; 1406 an Bern). Die Herrschaft Oltigen besass in R. zahlreichen Streubesitz. Ueber die niedern Gerichte verfügten längere Zeit die Edlen von Schöpfen, sodann die von Bubenberg. Adrian von Bubenbergd. J. veräusserte 1502 die Herrschaft mit allen Zugehörden an das Kloster Frienisberg, das sie jedoch an Bern ab trat. R. wurde ein Bestandteil der Landvogtei Aarberg und kam mit der Helvetik vorüber gehend an das Landgericht Zollikofen. Zehntrechte gelangten an das Kloster Frienisberg, an das Stift in Bern, sowie an das dortige Inselspital. Der Kirchensatz war im Besitz der Herren von Bubenberg. Heinzmann, Herr zu Spiez, schenkte 1421 den Altar Sta. Maria mit den dazugehörigen Rechten dem Nonnenkloster Detligen. Im 13. […]
HBLS, Bd. 5, S. 526–527 — „RADELFINGEN“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 526–527 — „RADELFINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934