Municipalities · BE
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Seftigen
The coat of arms of Seftigen in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Gem. und Dorf; ehemaliges Landgericht. S. (s. un ten). Die ersten bekannten Besitzer von S. waren die Herren von Burgistein. Wie gegen Ende des 14. /anfangs des 15. Jahrh. die Herrschaftsrechte von S. von Burgistein getrennt und geteilt wurden, ist nicht aufgeklärt. Vermutlich aber geschah es durch Ludwig von Seftigen, von 1395 an durch Erbschaft Besitzer der Burg Burgistein und damit von Seftigen. Die eine Hälfte kam an den oberen Spital in Bern und 1523 kaufweise an den Schultheissen Jakob von Wattenwyl, der sie seiner 1497 erheirateten Herrschaft Burgistein wieder an fügte. 1690 kam sie wieder durch Heirat an die von Graffenried. Die andere Hälfte kam über Johann Seftinger (s. Art. Se ft in gen, von) anfangs des 15. Jahrh. durch Heirat an die Familie von Büren. Diese Besitzrechte dauerten bis 1798. Urspr. war S. bei Kirchdorf eingepfarrt, wurde aber 1664 der Kirchgem. Gurzelen angeschlossen. Ende März 1714 verbrannten zu S. 45 Firsten. Der Ort S. gab bis 1798 einem bernischen Landgericht den Namen. Zu S. unter der Linde waren noch im 18. Jahrh. der Landstuhl und ein Gefangenschaftsturm zu sehen. […]
HBLS, Bd. 6, S. 346–347 — „SEFT IG EIN“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 346–347 — „SEFT IG EIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934