Municipalities · FR
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Belfaux
The coat of arms of Belfaux in the canton of Fribourg, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →Von Gold mit einer schwarzen Hirschkuh auf grünem Dreiberg, begleitet links oben von einem roten Tatzenkreuz
HBLS, Bd. 2, S. 93 — „BELFAUX“ · in German
Origin & meaning
Erfreulich ist der Rückgriff auf das frühere Gemeindewappen von Belfaux. Ein neues Wappen wegen des Zusammenschlusses mit Cutterwil 1977 wäre damals nicht notwendig gewesen, da der bisherige Name weiter geführt wurde. Das Wappen der Grafen von Thierstein zeigt in Gelb eine rote Hindin auf grünem Dreiberg und zählt somit zu den redenden Wappen. Die Hindin oder Hirschkuh galt als Inbegriff für „Tier“. Vor diesem Hintergrund ist auch das Gemeindewappen von Hindelbank BE zu sehen, das eine weisse Hindin zeigt. Das Thiersteiner Grafenwappen wird unverändert vom Solothurner Bezirk Thierstein geführt. Auch die Aargauer Gemeinde Gipf-Oberfrick führt das Wappen, weil die Stammburg Alt-Thierstein oberhalb des Dorfes liegt. Anders steht es mit der ehemaligen Gemeinde Cormagens, seit 2004 Fraktion der Gemeinde La Sonnaz. Cormagens zeigt in Gelb die rote Hindin auf einem grünen Vierberg, ergänzt mit einer Rose mit Bezug zu den Herren von Duens, analog zum neuen Wappen von Belfaux. Die ehemalige Gemeinde Courtaman, seit 2003 mit Courtepin fusioniert, zeigt in Gelb die rote Hindin auf grünem Dreiberg, ergänzt mit einer Kornähre. Beide Gemeinden waren Lehen der Grafen von Thierstein
SWF — „Belfaux“ (2026-07-28) · in German
History
Politische und Kirchgem., zum erstenmal erwähnt 1137. Frühere Formen: Belfagi, Gumschen, Gumeschon 1283, Bellfozen 1299, Bellfoz, Bolfo. Spuren keltischer und frühchristl. Besiedelung. Die Pfarrgem. um fasst die Dörfer Belfaux, Autafond,Chésopelloz,Corm inbœuf, Lossy-Form angueires, La Corbaz, Cutterwil, Gormagens. Zwischen 1470 und 1474 brannte die Kirche ab; ein dem Brand entgangenes Kruzifix wurde zum Gegenstand der Verehrung und der Pilgerfahrten. Die gegenwärtige Kirche wurde 1865 eingeweiht. B. war das Generalquartier Dufours im Sonderbundskrieg. Dort erreichte ihn die Nachricht von der Unterwerfung Freiburgs. Unter den zahlreichen Landsitzen der Gem. ist der früher den d ’Affry, jetzt den de Müller gehörende Barokbau architektonisch bemerkenswert.
HBLS, Bd. 2, S. 93 — „BELFAUX“ · in German
Municipal merger
2015: Autafond, Belfaux → Belfaux
SWF — „Belfaux“ (2026-07-28) · in German
First mention
1283 · Belfagi, Gumschen, Gumeschon 1283, Bellfozen 1299, Bellfoz, Bolfo
HBLS, Bd. 2, S. 93 — „BELFAUX“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 93 — „BELFAUX“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Belfaux“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Former municipalities
These former municipalities are now part of Belfaux:
- Cutterwilmerged in 1976
- Autafondmerged in 2015