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Belfaux
Les armoiries de Belfaux dans le canton de Fribourg (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Von Gold mit einer schwarzen Hirschkuh auf grünem Dreiberg, begleitet links oben von einem roten Tatzenkreuz
HBLS, Bd. 2, S. 93 — „BELFAUX“ · en allemand
Origine et signification
Erfreulich ist der Rückgriff auf das frühere Gemeindewappen von Belfaux. Ein neues Wappen wegen des Zusammenschlusses mit Cutterwil 1977 wäre damals nicht notwendig gewesen, da der bisherige Name weiter geführt wurde. Das Wappen der Grafen von Thierstein zeigt in Gelb eine rote Hindin auf grünem Dreiberg und zählt somit zu den redenden Wappen. Die Hindin oder Hirschkuh galt als Inbegriff für „Tier“. Vor diesem Hintergrund ist auch das Gemeindewappen von Hindelbank BE zu sehen, das eine weisse Hindin zeigt. Das Thiersteiner Grafenwappen wird unverändert vom Solothurner Bezirk Thierstein geführt. Auch die Aargauer Gemeinde Gipf-Oberfrick führt das Wappen, weil die Stammburg Alt-Thierstein oberhalb des Dorfes liegt. Anders steht es mit der ehemaligen Gemeinde Cormagens, seit 2004 Fraktion der Gemeinde La Sonnaz. Cormagens zeigt in Gelb die rote Hindin auf einem grünen Vierberg, ergänzt mit einer Rose mit Bezug zu den Herren von Duens, analog zum neuen Wappen von Belfaux. Die ehemalige Gemeinde Courtaman, seit 2003 mit Courtepin fusioniert, zeigt in Gelb die rote Hindin auf grünem Dreiberg, ergänzt mit einer Kornähre. Beide Gemeinden waren Lehen der Grafen von Thierstein
SWF — „Belfaux“ (2026-07-28) · en allemand
Histoire
Politische und Kirchgem., zum erstenmal erwähnt 1137. Frühere Formen: Belfagi, Gumschen, Gumeschon 1283, Bellfozen 1299, Bellfoz, Bolfo. Spuren keltischer und frühchristl. Besiedelung. Die Pfarrgem. um fasst die Dörfer Belfaux, Autafond,Chésopelloz,Corm inbœuf, Lossy-Form angueires, La Corbaz, Cutterwil, Gormagens. Zwischen 1470 und 1474 brannte die Kirche ab; ein dem Brand entgangenes Kruzifix wurde zum Gegenstand der Verehrung und der Pilgerfahrten. Die gegenwärtige Kirche wurde 1865 eingeweiht. B. war das Generalquartier Dufours im Sonderbundskrieg. Dort erreichte ihn die Nachricht von der Unterwerfung Freiburgs. Unter den zahlreichen Landsitzen der Gem. ist der früher den d ’Affry, jetzt den de Müller gehörende Barokbau architektonisch bemerkenswert.
HBLS, Bd. 2, S. 93 — „BELFAUX“ · en allemand
Fusion de communes
2015: Autafond, Belfaux → Belfaux
SWF — „Belfaux“ (2026-07-28) · en allemand
Première mention
1283 · Belfagi, Gumschen, Gumeschon 1283, Bellfozen 1299, Bellfoz, Bolfo
HBLS, Bd. 2, S. 93 — „BELFAUX“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 93 — „BELFAUX“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Belfaux“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Anciennes communes
Ces anciennes communes, aujourd'hui dissoutes, ont été rattachées à Belfaux :
- Cutterwilfusion en 1976
- Autafondfusion en 2015