Municipalities · SG
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Altstätten
The coat of arms of Altstätten in the canton of St. Gallen, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →In Gold schreitender schwarzer Bär unter einem roten Stern
HBLS, Bd. 1, S. 327–328 — „ALTSTÆTTEN“ · in German
History
853 Altstedi; der Name weist auf eine ältere, wohl rätische oder römische Ansiedelung hin. Röm. Münzen kamen zum Vorschein, aber kein Gemäuer. A. wurde (mit Ausnahme von Lienz) Eigentum der Abtei St. Gallen. Wannes mit Wall und Mauern um geben wurde und das Marktrecht erlangte, ist nicht überliefert. Dies geschah in sehr früher Zeit, denn es musste dem Abt daran liegen, im Rheintal einen festen Stützpunkt zu schaffen. A. war der Markt- und Stapelplatz für die Gemeinden der rheintalischen Ebene und die appenzellischen Bergleute. Schon im 14. Jahrh. besass es in beschränktem Mass das Recht komm un aler Selbstverwaltung. 1378 trat es mit Berneck und Marbach in den Schwäbischen Städtebund, und 1415 auf 10 Jah re in das Bürgerrecht von St. Gallen. Bei dieser Gelegenheit wird zum ersten Mal ein Rat der Stadt genannt, an dessen Spitze der Stadtammann stand, auf den ein Teil derBefugnisse des äbtischen Meiers übergegangen war; die Stadt hatte ihr eigenes Siegel. 1442 erteilte ihr König Friedrich Ili. das jus de nonevocando, d.h. das Recht des eigenen Gerichtstandes. 1459 leistete A. dem Gotteshaus St.Gallen den Treueid, was seit vielen Jahren nicht mehr geschehen war. […]
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First mention
853 · Altstedi 853
HBLS, Bd. 1, S. 327–328 — „ALTSTÆTTEN“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 327–328 — „ALTSTÆTTEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934