Municipalities · TG
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Gachnang
The coat of arms of Gachnang in the canton of Thurgau, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Silber ein rotes Einhorn auf vier grünen Bergen
HBLS, Bd. 3, S. 384–385 — „GACHNANG“ · in German
Origin & meaning
Die Gemeinde schreibt auf ihrer Internetseite zur Bedeutung des neuen Wappens: De r dargestellte Bach steht für den Tegelbach, das verbindende Element unserer Dörfer, und erinnert gleichzeitig an das Wappen von Islikon, in dem der Tegelbach ebenfalls enthalten ist. Die Teilung des Wappens durch den Fluss knüpft an das Wappen von Kefikon an, das ebenfalls durch eine Schildteilung geprägt ist, und die goldene Farbe auf rotem Grund spiegelt die dominierenden Elemente dieses Wappens wider. Das Horn des Einhorns symbolisiert die Hörner im Wappen von Oberwil, während die Flügel eine Hommage an jene im Wappen von Niederwil darstellen. Das feuerspeiende Einhorn kominiert das frühere Einhorn von Gachnang mit dem Feuer des Latäri. Aus all diesen historischen und symbolischen Elementen entstand ein einigartiges Fabelwesen: Ein geflügeltes, feuerspeiendes Einhorn. Der nachvollziehbare Wunsch, alle an der Fusion beteiligten Gmeinden durch ein Emblem aus den bisherigen Wappen zu vertreten, führt erfahrungsgemäss zu überladenen Wappen. Durch die beachtenswerte Kreativität ist ein tatsächlich einzigartiges Wappen geschaffen worden. Die grafische Gestaltung ist bemerkenswert und gefällig. […]
SWF — „Gachnang“ (2026-07-28) · in German · excerpt
History
Pfarrei, Dorf und Schloss. Kachanang 889; 'm.» Schloss Gachnang um 1754. Nach einem Kupferstich der Topographia von D. Herrliberger. später Gachenang, Gachinang, im Volksmunde seit etwa 1500 Gachlingen (= Wiese des Gacho). Zu G. gehört die berühm te Fundstätte der Steinzeit Niederwil bei Frauenfeld, auf dem verlandeten Egelsee im Thurtal (1862 von Pupikofer entdeckt, von Messikomer ausgegraben) der erste bekannte Moorbau, durch den die Pfahlbauforschungz.T. auf neue Bahnen geführt wurde. (Keller und Reiner!: Urgesch. des Thurgaus).— 889 schenkte König Arnulfseinem Getreuen Diethelm den Hof G. mit 10 herrschaftlichen Huben. Schon sehr früh (im 10. Jahrb.?) erscheint G. im Besitze der Abtei Reichenau und unter der Vogtherrschaft der Kiburger, in deren beider Namen der Ammann oder Meier auf Meiersberg (Meisberg) waltete. Aus diesen Meiern ging wahrscheinlich das Ministerialengeschlecht der Edlen von G. (s. d.) hervor. Meieramt und Hof G. kamen 1417 laut Testament an die Herren von Schinen, von diesen 1562 an Ludwig von Heidenheim, Herrn von Klingenberg. […]
HBLS, Bd. 3, S. 384–385 — „GACHNANG“ · in German · excerpt
Municipal merger
1998: Gachnang, Islikon, Kefikon, Niederwil, Oberwil → Gachnang
SWF — „Gachnang“ (2026-07-28) · in German
First mention
889 · Kachanang 889, Gachlingen 1500
HBLS, Bd. 3, S. 384–385 — „GACHNANG“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 384–385 — „GACHNANG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Gachnang“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Former municipalities
These former municipalities are now part of Gachnang:
- Islikonmerged in 1997
- Kefikonmerged in 1997
- Niederwil (TG)merged in 1997
- Oberwil (TG)merged in 1997