Municipalities · VD
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Romainmôtier-Envy
The coat of arms of Romainmôtier-Envy in the canton of Vaud, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →gespalten von Silber und Rot mit -H Schlüssel und Schwert in gewechsel-1 ten Farben
HBLS, Bd. 5, S. 705–706 — „ROMAINMÒTIER“ · in German
History
Kleine Stadt; ehemaliges Kloster. Obschon über die Ableitung des Namens und die Zeit der Klostergründung auch andere Ansichten bestehen, kann angenommen werden, dass R. um die Mitte des 5. Jahrh. vom hl. Romanus, dem Gründer der Abtei St. Claude, gestiftet und nach ihm benannt wurde. Möglicherweise wurde es durch einen Alamannen einfall zerstört, aber um 636 von Herzog Chram nelenus, der Mönche von Luxueil dahin berief, neugebaut. Ein abermaliger Neubau erfolgte um die Mitte des 8. Jahrh.; als Papst Stefan II. zur Krönung Pipins des Kleinen nach Frankreich zog, hielt er sich in R. auf und weihte die neue Kirche den Hl. Peter und Paul. König Rudolf I. schenkte 888 das Kloster seiner Schwester, der Gräfin Adelheid; diese übergab es 929 der Abtei Cluny, die aber erst 966 u. 981 den Besitz an treten konnte. Unter dem Cluniazenser Abt Mayeul begann der Bau der heutigen Kirche, der erst unter der Regierung des Abtes Odilo (t 1049) beendetu. unter Abt Hugo (t 1109) durch den Bau eines Vorhofes vervollständigt wurde. Das Kluniazenserpriorat R. wurde von König Rudolf HI., von den Grafen von Burgund, den Herren von J. L. Nöthiger. von Grandson, Joux, Salins, Cossonayu. a. reich dotiertu. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 705–706 — „ROMAINMÒTIER“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Former municipalities
This former municipality is now part of Romainmôtier-Envy:
- Envymerged in 1969