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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Aristau
Les armoiries de Aristau dans le canton de Argovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →die gelbe Freiäm ter Säule mit Strick in Blau
HBLS, Bd. 1, S. 464 — „ARISTAU“ · en allemand
Histoire
Gem. und Dorf. 1153 Arnestovo, 1285 Arn stowe, 1358 Aristow = Wiese des Arnist. Im Habsburger Urbar zum Amt Muri gehörig; kam 1415 mit den Freien Aemtern an die Eidgenossen (Pfarrei Muri). Die Acta Murensiaerzählen, dass sich unter Propst Gottfried vom Kloster Muri bald nach dessen Gründung (1027) in der Gegend der heutigen Orte Aristau, Althäusern, Birci und Rüti «Wenden» (Winda) oder slavische Kolonistenansiedelten und, unterstützt durch die Jäger der Grafen von Habsburg, das dortige Wald- und Sumpfgebiet kultivierten. Von dem später hier angesiedelten lenzburg. Dienstmannengeschlecht wird zuerst (1153) genannt Henri eus de Arn es to wo. Die Familie starb früh aus. Die Ritter von Barro (Baar, Kt. Zug) hatten hier schon 1285 Besitzungen. Die Brüder Rudolf und Arnold von Barre verzichten 1304 auf Güter in A., behalten aber die Hofstatt, da der Turn (Burg) u f stat. Durch Schiedspruch des Herzogs Rudolf von Oesterreich wurden 1358 die Besitzungen des Klosters Muri bestätigt und die Hofstatt mit der Burg dem Hartmann von Heidegg als Lehen übergeben. Im Sempacherkrieg nahmen die Luzerner auf einem Streifzug ins Freiamt die Burg ein, brachen sie und töteten 24 Mann der Besatzung. […]
HBLS, Bd. 1, S. 464 — „ARISTAU“ · en allemand · extrait
Première mention
1153 · Arnestovo 1153, Arn 1285, Aristow 1358
HBLS, Bd. 1, S. 464 — „ARISTAU“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 464 — „ARISTAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934