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Brunegg
Les armoiries de Brunegg dans le canton de Argovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Silber ein blauer Lilienhaspel
HBLS, Bd. 2, S. 395–396 — „BRUNEGG“ · en allemand
Origine et signification
B. gehörte zum habsburgischen Eigenamt, kam 1415 an Bern und war teils dem Oberamt Königsfelden, teils dem Oberamt Lenzburg zugeteilt. 1840 kam es zum Bez. Lenzburg. Kirchlich wurde B. 1586 von der Pfarrei Windisch abgelöst und kam zur Pfarrei Birr. Hier begann die nach Vindonissa führende römische Wasserleitung. — Das Schloss Brunegg wurde im 11. Jahrhundert von den Habsburgern zum Schutze ihres Amtes im Eigen angelegtu. war ursprünglich an die Schenken von Brunegg verliehen. 1297 kam es an die Herren von Hedingen und zwischen 1317 und 1333 an die Herren von Trostberg. Rudolf von Trostberg gab 1366 das Lehen zu Gunsten von fünf aargauischen Edlen auf; 1408 ist es im Besitze der Gessler von Meienberg. 1415 wurde das Schloss von den Bernern erobert, die 1473 die Brüder Hans Arnold I., Hans Ulrich II. und Hans Rudolf Segesser, Herren zu Tägeri, damit belehnten. Infolge von Misshelligkeiten zwischen Bern und den Segesser bemächtigten sich 1534 die heroischen Vögte von Lenzburg und Königsfelden des Schlosses; auf Verwenden der Tagsatzung bekamen die Segesser das Lehen 1535 zurück, doch verkauften sie es am 18. m. 1538 an Bern. 1804 kam B. an den Kt. […]
HBLS, Bd. 2, S. 395–396 — „BRUNEGG“ · en allemand · extrait
Histoire
Gem. und Dorf. Brunegge 1273. B. gehörte zum habsburgischen Eigenamt, kam 1415 an Bern und war teils dem Oberamt Königsfelden, teils dem Oberamt Lenzburg zugeteilt. 1840 kam es zum Bez. Lenzburg. Kirchlich wurde B. 1586 von der Pfarrei Windisch abgelöst und kam zur Pfarrei Birr. Hier begann die nach Vindonissa führende römische Wasserleitung. — Das Schloss Brunegg wurde im 11. Jahrhundert von den Habsburgern zum Schutze ihres Amtes im Eigen angelegtu. war ursprünglich an die Schenken von Brunegg verliehen. 1297 kam es an die Herren von Hedingen und zwischen 1317 und 1333 an die Herren von Trostberg. Rudolf von Trostberg gab 1366 das Lehen zu Gunsten von fünf aargauischen Edlen auf; 1408 ist es im Besitze der Gessler von Meienberg. 1415 wurde das Schloss von den Bernern erobert, die 1473 die Brüder Hans Arnold I., Hans Ulrich II. und Hans Rudolf Segesser, Herren zu Tägeri, damit belehnten. Infolge von Misshelligkeiten zwischen Bern und den Segesser bemächtigten sich 1534 die heroischen Vögte von Lenzburg und Königsfelden des Schlosses; auf Verwenden der Tagsatzung bekamen die Segesser das Lehen 1535 zurück, doch verkauften sie es am 18. m. 1538 an Bern. 1804 kam B. an den Kt. […]
HBLS, Bd. 2, S. 395–396 — „BRUNEGG“ · en allemand · extrait
Première mention
1273 · Brunegge 1273
HBLS, Bd. 2, S. 395–396 — „BRUNEGG“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 395–396 — „BRUNEGG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934