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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Ennetbaden
Les armoiries de Ennetbaden dans le canton de Argovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Dorf und eigene polit. Gem. am rechten Ufer der Limmat, mit Baden durch eine Brücke verbunden. E. gehörte früher politisch zu Baden; doch haben Streitigkeiten, die schon im frühen Mittelalter in ähnlicher Formauftraten, zu einer Trennung geführt. Hauptgrund war, dass E. an den Wohltaten des Ortsburgergutes der Stadt Baden keinen Anteil hatte, und dass sein Vertreter kein Mitspracherecht besass. Schon 1798 wurde in E. ein Trennungsversuch an gestrebt; zur Tatsache wurde er aber erst durch das aarg. Grossratsdekret vom 22. XII. 1819. Bei der Trennung musste die Stadt Baden an die neue Gem. zur Gründung eines Gemeindeguts 5000 Fr. und zur Bildung eines Arm enguts 10 000 Fr. in alter Währung auszahlen. Kirchlich gehört E. zu Baden; allerdings besteht seit 1419 die St. Michaelskapelle, die früher zur Leutpriesterei Baden gehörte, 1647 aber E. übergeben wurde. Bevölkerung: 1924 ca. 2000 Einw. — Literatur wie zum Art. Baden. — J. Eug. Weber: Gesch. von E. (in Vorbereitung). [o. z.] ENNETBUHL (Kt.St.Gallen, Bez. Obertoggenburg. S. GLS). Ortsgem. u. protest. Pfarrdorf. Die Edeln von Münchwil, Dienstmannen der Grafen von Toggenburg, verkauften 1454 ihr Gericht zu E. […]
HBLS, Bd. 3, S. 53 — „ENNETBADEN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 53 — „ENNETBADEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934