Communes · AG
Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Gontenschwil
Les armoiries de Gontenschwil dans le canton de Argovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →eine Tanne, beseitet von zwei Herzen
HBLS, Bd. 3, S. 622 — „GONTENSCHWIL“ · en allemand
Histoire
Gem. und Pfarrdorf. Römische Funde 1849 «im Berg» und «im Feld»; alamannische Gräber auf der «Egg». Gundoltswilere 1173; Gundoswile 1236 (Etymologie wie bei Gondiswil, s. d.), im habsburg. Urbar Gundoltzwile, gehörte zum Amt Villmergen und kam 1415 an Bern, Oberamt Lenzburg, in dem es ein eigenes Gericht bildete. Kirchlich gehörte G. ursprünglich zur Pfarrei Pfäflikon; seit 1498 ist es selbständig. Eine jetzt spurlos verschwundene Burg, die etwa 10 Minuten westlich der Kirche im Dorf gestanden haben muss — ihre letzten Steine wurden zum Schulhausbau verwendet — beherbergte ein ausgestorbenes Edelgeschlecht. Sie wirdu. a. urkundlich nachgewiesen 1310 im Stiftungsbrief der Magdalenenpfründe in Münster, 1348 im Jahrzeitbuch von Sursee, 1554 und 1665 im Dorfbuch von G. Im Dorfe selbst waren mehrere Dienstleute begütert; wem die Burg gehörte, ist unbekannt. Der Gem. G. wurde am 21. vm. 1901 der bisher zu Reinach gehörende Geisshof politisch zugeteilt. Taufregister seit 176|, Eheregister seit 1811, Sterberegister seit 1817. — Vergl. Merz: Burgen und Wehrbauten. — Derselbe: Gemeindewappen. [H. Sch.] GONTHIER. Geschlecht in Sta. Croix (Kt. […]
HBLS, Bd. 3, S. 622 — „GONTENSCHWIL“ · en allemand · extrait
Première mention
1173 · Gundoltswilere 1173, Gundoswile 1236
HBLS, Bd. 3, S. 622 — „GONTENSCHWIL“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 622 — „GONTENSCHWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934