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Lengnau (AG)
Les armoiries de Lengnau (AG) dans le canton de Argovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Rot auf grünem Boden ein rechts schreitendesweisses Pferd
HBLS, Bd. 4, S. 662 — „LENGNAU“ · en allemand
Histoire
Gem. mit zwei Dörfern, Ober- und Unterlengnau, und mehreren Weilern. Lenginanch 1113; Lengenanc 1135; Lengnotv 1390. L. besass jedenfalls eine jetzt spurlos verschwundene Burg, nach der sich ein im 11. und 12. Jahrh. auftretendes edles Geschlecht benannte. Sein Wappen ist nicht bekannt. Im Habsburger Urbar gehörte L. zum Amt Siggental. 1415 kamen die hohen Gerichte an die Eidgenossen (Grafschaft Baden). Die nie dem Gerichte verwaltete teils der bischöfl.-konstanzische Vogt von Klingnau, teils das Deutschordenshaus Beuggen. Seit 1633 besass L. eine starke jüdische Bevölkerung, die überhaupt im Kt. Aargau seit 1774 auf L. und Endingen beschränkt war. Von diesem Jahre an besass sie einen eigenen Rabbiner. Erst 1877 mit vollen bürgerlichen Rechten ausgestattet, wurde die Ju den korporation zu L. zur Ortsbiirgergem. Neulengnau erhoben. 1316 verkaufte Lütold von Regensberg die Kirche zu L. dem Deutschhause zu Beuggen, v. dem die Kollatur erst 1806 an den Kt. Aargau und 1864 an die Gemeinde kam. Die Kirche wurde 1662 erweitert, der Turm 1750 neu erbaut.
HBLS, Bd. 4, S. 662 — „LENGNAU“ · en allemand
Première mention
1113 · Lenginanch 1113, Lengenanc 1135, Lengnotv 1390
HBLS, Bd. 4, S. 662 — „LENGNAU“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 662 — „LENGNAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934