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Armoiries · Wappenentwurf: Unknown Unknown diese Datei: Jwnabd · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Lenzburg
Les armoiries de Lenzburg dans le canton de Argovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Weiss eine blaue Kugel
HBLS, Bd. 4, S. 665–667 — „LENZBURG“ · en allemand
Origine et signification
Nebst einem Bronzedolch wurden zahlreiche römische Ueberreste gefunden, so an der Burghalde, ganz besonders aber im «Lint» und im Lindwalde (Mauerreste, Ziegel, Tonscherben, Münzen usw.). — Argovia 27, p. 56 f. Das Schloss I.., an dessen Stelle früher ein römischer Wachtturmangenommen wurde, ist vielleicht eher eine Gründung der alten Aargaugrafen, bestand aber sicher schon vor dem Auftauchen der Grafen von L. im Aargau. Durch die Erbtochter des letzten Aargaugrafen Bero kam die Burg mit umliegendem reichem Allodialbesitz und dem Grafenamt an Arnold, Reichsvogt von Zürich 976 (s. Art. Lenzburg, Grafen von). Durch Vermächtnis Ulrichs IV., des letzten Grafen von L., kam dessen Besitz an Kaiser Friedrich I., der persönlich auf die Lenzburg kam, um darüber zu verfügen. Einen Teil der Güter erhielt Graf Albrecht III. von Habsburg, einen ändern mit der Burg selbst des Kaisers Sohn Otto. Diesen beerbte in der Folge seine Tochter Beatrix, Gemahlin des Herzogs Otto I. von Meran. Er oder seine Erben gaben die Lenzburg den Grafen von Kiburg zu Lehen; […]
HBLS, Bd. 4, S. 665–667 — „LENZBURG“ · en allemand · extrait
Histoire
Burg, kleine Stadt, Hauptort des gleichnamigen Bezirks, ehemalige Landvogtei. Fencebure, Lanci bure um 1040; Lenciburg 1077. Nebst einem Bronzedolch wurden zahlreiche römische Ueberreste gefunden, so an der Burghalde, ganz besonders aber im «Lint» und im Lindwalde (Mauerreste, Ziegel, Tonscherben, Münzen usw.). — Argovia 27, p. 56 f. Das Schloss I., an dessen Stelle früher ein römischer Wachtturmangenommen wurde, ist vielleicht eher eine Gründung der alten Aargaugrafen, bestand aber sicher schon vor dem Auftauchen der Grafen von L. im Aargau. Durch die Erbtochter des letzten Aargaugrafen Bero kam die Burg mit umliegendem reichem Allodialbesitz und dem Grafenamt an Arnold, Reichsvogt von Zürich 976 (s. Art. Lenzburg, Grafen von). Durch Vermächtnis Ulrichs IV., des letzten Grafen von L., kam dessen Besitz an Kaiser Friedrich I., der persönlich auf die Lenzburg kam, um darüber zu verfügen. Einen Teil der Güter erhielt Graf Albrecht III. von Habsburg, einen ändern mit der Burg selbst des Kaisers Sohn Otto. Diesen beerbte in der Folge seine Tochter Beatrix, Gemahlin des Herzogs Otto I. von Meran. Er oder seine Erben gaben die Lenzburg den Grafen von Kiburg zu Lehen; […]
HBLS, Bd. 4, S. 665–667 — „LENZBURG“ · en allemand · extrait
Première mention
1077 · Lenciburg 1077
HBLS, Bd. 4, S. 665–667 — „LENZBURG“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 665–667 — „LENZBURG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934