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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Leuggern
Les armoiries de Leuggern dans le canton de Argovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Rot auf grünem Grunde ein goldener Greif mit silbernen Flügeln und Kopf, von rechts
HBLS, Bd. 4, S. 675–677 — „LEUGGERN“ · en allemand
Histoire
Gem. und Pfarrdorf, frühere Johanniterkomturei. Liutgern 1231; Lutegern 1239. Auf der Hochwacht an der Grenze gegen Leibstadt befand sich ein Refugium. Das Gebiet der Gem. L. unterstand urspr. dem habsburgischen Amt im Schwarzwald und kam 1415 an die Eidgenossen und zur Grafschaft Baden. Um 1236 errichtete zu L. das Johanniterhaus Rubikon eine Ordensfiliale (domusequestris S. Leodegarii), der es die dortige Kircheübertrug. Durch grosse Vergabungen des umliegenden Adels gelangte die neue Kommende zu Bedeutung und zu Besitz und grundherrlichen Rechten in L. Ca. 1415 wurde das Johanniterhaus Klingnau mit ihr vereinigt. Erst von da an heissen die bisherigen «Meister» Kom ture. Kastvögte waren nach der Eroberung des Aargaus die VIII alten Orte, die 1467 der Kommende Schutz und Schirm bestätigten. Im Schwabenkrieg 1499 war sie von den Eidgenossen besetzt. 1806 wurde sie aufgehoben; die Kollatur der Kirche ging an den Kt. Aargau über, der die Güter der Kommende ver-Leuggern um 1642. Nach einem Kupferstich von Matth. Merian. staatlichte und ihre Gebäude 1807 an Private verkaufte. In der Folge wurde darin ein Bezirksspital eingerichtet. Die Kirche wurde 1850 neugebaut. […]
HBLS, Bd. 4, S. 675–677 — „LEUGGERN“ · en allemand · extrait
Première mention
1231 · Liutgern 1231, Lutegern 1239
HBLS, Bd. 4, S. 675–677 — „LEUGGERN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 675–677 — „LEUGGERN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934