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Muri (AG)
Les armoiries de Muri (AG) dans le canton de Argovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Gold ein silberner Spiegel mit schwarzem Randüber 6 roten Bergen, je 3 übereinander
HBLS, Bd. 5, S. 224–227 — „MURI“ · en allemand
Histoire
Gem. und Pfarrdorf; ehemalige Benediktinerabtei. Wappen der Gem.: in Blau eine gelbe, von Stricken um gebene Säule (Freiäm tersäule); der Abtei: in Rot eine weisse Zinnenmauer, nach 1701 meist gevierte! mit Herzschild (Muri) und den Wappen Habsburg und Oesterreich, sowie mit dem jenigen des regierenden Abtes und dem Wappen des Konvents: in Blau eine gekrönte goldene Schlange. Murahe 893; im Habsburg. Urbar Mure; erst vom 15. Jahrb. an Muri. Im sog. Miirliackeru. a. O. fanden sich Reste von Röm erbauten: ein römischer Münzschatz beim Sentenhof; Grabhügel im Maiholz. Die Gründung des Klosters Muri erfolgte 1027 durch die habsburgischen Brüder Bischof Werner von Strassburg und Graf Radbot mit dessen Gemahlin Ita von Lothringen auf einem Besitztum der letzteren. In die neue Gründung kamen zunächst Mönche aus Einsiedeln unter Propst Reginbold. der die schon dam als zu M. bestehende Pfarrkirche abbrechen und an einem ändern Ort wieder aufbauen liess und an ihrem urspr. Platze mit dem Klosterbau begann. Die Kastvogtei ihres Eigenklosters hatten die Habsburger, die sie mit kurzen Unterbrechungenbehielten, bis sie nach der Eroberung des Aargaus (1415) an die Eidgenossen überging. […]
HBLS, Bd. 5, S. 224–227 — „MURI“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 224–227 — „MURI“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934