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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Bönigen
Les armoiries de Bönigen dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →In Blau ein goldenerw agrechter Pfeil nach links, darüber ein Stern, darunter ein Halbmond
HBLS, Bd. 2, S. 308–309 — „BŒNIGEN“ · en allemand
Histoire
Dori und Einvvohnergem. der Kirchgem. Gsteig. Als Reichslehen an die Freiherren von Eschenbach gelangt, ging B. 1261 und 1275 an das Kloster Interlaken über. 1332 fand hier die Niederlage der Oberhasler durch die Freiherren von Weissenburg statt. Nach der Sage sollen die Weiber von B. den angebundenen Pferden der Oberhasler nachts die Spannadern zerschnitten haben. 1349 empörten sich die Leute von B. erfolglos gegen das Kloster Interlaken. Nach dessen Säkularisation gelangt B. an Bern. Vor der Reformation stand hier eine Kapelle. 1519 wurden Versuche zur Erzgewinnung angestellt; eine Anlage zur Verwertung des im Lau terbrunnental vorkommenden Schwefelkieses entstand in B. in der ersten Hälfte des 18. Jahrb., muss aber bald wieder eingegangen sein. Seit Mitte des 19. Jahrh. hat der Ort Bedeutung als Somm erfrische. — Vergl. Jahn: Chronik. [E.B.] BŒINIGER. Altes Glarner Geschlecht, aus dem Weiler Böningen bei Nidfurn stammend. Laut Urkunde vom 29. ix. 1350 hiess die Familie zuerst ab oder von Böningen, seit dem 15. Jahrh. Böniger. 1763 war sie noch ausschliesslich in Nidfurn ansässig, heute ist sie in einer Reihe von Gemeinden des Glarner Hinterlandes verbreitet. […]
HBLS, Bd. 2, S. 308–309 — „BŒNIGEN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 308–309 — „BŒNIGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934