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Bolligen
Les armoiries de Bolligen dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Dorf, polit.- und Kirchgem. Die heutige polit. Gem. ist eine der grössten des Kts. Bern und um fasst gegen 30 Dörfer, Weiler und Hofgruppen, worunter Ostermundigen, Ferrenberg, Ittigen, Papiermühle und Worblaufen. Name: vom ahd. Personennamen Bollo abzuleiten. Beim Hof Dennikofen röm. Siedelung. Twing und Bann zu B. gehörten ursprünglich den Herren von Geristein und kamen dann nacheinander an die Edlen von Belp-Montenach, vom Stein, Schultheiss Petermann von Krauchtal und 1424 an die Karthause Thorberg, die sie bis zu ihrer Aufhebung durch die Reformation behielt. Kirchlich gehörte B. ursprünglich zum Dekanat Münsingen. Der Kirchensatz gehörte den Edlen vom Stein und kam von diesen 1274 an das Kloster Interlaken, nach der Reformation an Bern. Fortan gehörte B. zum Bern-Kapitel. Die Leute von B. haben 1527 mit Pfarrer Heinrich Ludwig als erste die Messe abgeschafft. Die gegenwärtige Kirche stammt aus der 2. Hälfte des 16. Jahrh., das Pfarrhaus von 1581. Die grosse, jetzt in die sog. «Viertel» B., Ittigen, Ferrenberg und Osterm undigen geteilte Kirchgem. bildete ursprüngl. mit Muri, Verfügen und Stettlen eines der ältesten vier Kirchspiele Berns. […]
HBLS, Bd. 2, S. 316 — „BOLLIGEN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 316 — „BOLLIGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934