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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Boltigen
Les armoiries de Boltigen dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →von Blau mit 2 silbernen gekreuzten Pfeilen, beseitet von 2 silbernen Sternen über grünem Dreiberg
HBLS, Bd. 2, S. 318–319 — „BOLTIGEN“ · en allemand
Histoire
Dorf, Gem. und Pfarrei, 1228 erstm als erwähnt. 1840 fand man auf einer Alp eine Leistenaxt aus der frühen Bronzezeit. Die Gem. B. um fasst das Gebiet der Herrschaft Simmenegg, die als Reichslehen vom Freiherrn Rudolf von Aarburg 1391 an Bern gelangte, sowie die im Sempacherkrieg von Bern eroberte Herrschaft Laubegg und wurde zum neugebildeten Amt Obersimmental geschlagen. Sie besteht aus acht Bäuerten: Adlemsried, Boltigen, Aeschi, Oberbäuert, Reidenbach, Schw arzenmatt, Simmenegg und Weissenbach. Die Kirche, dem hl. Maurizius geweiht, deren Kollatur der Herrschaft Simmenegg zustand, 1510 um gebaut, verbrannte mit dem 1735 neugebauten Pfarrhaus am 19. VII. 1840, wobei die alten Glasgemälde zu Grunde gingen. 1528 widersetzte sich die Bevölkerung der Einführung der Reformation. Als sie sich unterzog, wurde das Dorf von den Altgläubigen aus den oberen Gemeinden überfallen. 1799 beteiligte sich B. an dem Aufstand gegen die Helvetik, obwohl der aus alteingessener Familie des Orts stammende Samuel Joneli als helvetischer Statthalter an der Spitze des neugebildeten Kantons Oberland stand. Im Oktober 1849 fand in B. […]
HBLS, Bd. 2, S. 318–319 — „BOLTIGEN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 318–319 — „BOLTIGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934