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Gsteigwiler
Les armoiries de Gsteigwiler dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau drei weise Türme
HBLS, Bd. 3, S. 812–813 — „GSTEIGWILER“ · en allemand
Histoire
Gsteigwiler heisst das eine Zivilgem. bildende einzelne Dorf in der grossen Kirchgem. Gsteig, auf dessen Gebiet die Kirche und das Pfarrhaus stehen. Es ging 1310 aus dem Besitz der Herren von Wädenswil und Ringgenberg an das Kloster Interlaken über. Gsteig heisst eine der grössten Kirchgem. des Kts. Bern, die 10 Zivilgem. um fasst nämlich Gsteigwiler, Bönigen, Gündlischwand, Interlaken, Iseltwald, Isenfluh, Lütschental, Matten, Saxeten und Wilderswil. Schon 1196 bestätigt der Bischof Roger von Lausanne dem Stift Interlaken die Kirche zu G. mit Zubehörden. Die Kollatur wurde dennoch später zwischen dem Stift und den Edeln von Wilders wil streitig. Letztere traten ihre Ansprüche an Rudolf von Wädenswil und dieser (dank Vermittlung Berns) 1223 an Walter von Eschenbach ab, der sie 1224 dem Stifte überliess. 1487 erhielt Lauterbrunnen eine von G. abhängige Filialkirche, welche nach der Reformation selbständig wurde. G. hat sich der Einführung der Reformation kräftig widersetzt. Mit der Aufhebung des Klosters Interlaken kam das ganze Gebiet der grossen Kirchgem. samt der Kollatur an Bern. Die Kirche wurde 1673 um gebaut. […]
HBLS, Bd. 3, S. 812–813 — „GSTEIGWILER“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 812–813 — „GSTEIGWILER“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934