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Lützelflüh
Les armoiries de Lützelflüh dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Pfarrgemeinde, die ausser dem Dorfe L. eine Anzahl umliegender Dörfer und Weiler umfasst. Als ältester Besitzer von L. ist das nach dem Dorfe benannte Edelgeschlecht anzusehen, das im ganzen Emmental und weit darüber hinaus bis an den Bielersee reich begütert war, durch Thü RING, den Stifter des Klosters Trub (1129-1130) und seinen Bruder Diethelm, ersten Kastvogt des gen. Klosters, bekannt ist. Sein Name entschwindet 1162 aus der Geschichte (Wappen unbekannt) Von diesem Edelgeschlecht stammen wahrscheinlich die Herren von Brandis ab, LUTZELSCnWAB die von der Mitte des 13. Jahrh. an als Besitzer von L. und der nw, vom Dorfe gelegenen Burg erscheinen, die in der Folge Burg Brandis genannt und 1798 zerstört wurde. Spuren einer weiteren Burg oder eines Wachtturms finden sich auch am MUnnenberg zwischen L. und Sumiswald. Mit der Herrschaft Brandis ging L. 1607 samt dem Kirchensatz an Bern über. 1803 wurde es dem Amt Trachselwald zugeteilt. Der Ort litt wiederholt durch Ueberschwemmungen der Emme, so ganz besonders 1764. Sehr bekannt wurde er durch den Schriftsteller Jeremias Gotthelf (Albert Bitzius), der von 1832 an bis zu seinem Tode 1854 als Pfarrer in L. […]
HBLS, Bd. 4, S. 733–734 — „LÜTZELFLÜH“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 733–734 — „LÜTZELFLÜH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934