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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Moosseedorf
Les armoiries de Moosseedorf dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →geviertet, 1 und 4 in Weiss ein Mohrenkopf mit blauer Binde; 2 und 3 in Gold eine grüne Tanne auf grünem Dreiberg
HBLS, Bd. 5, S. 167–168 — „MOOSSEEDORF“ · en allemand
Histoire
Gem. und Dorf in der Kirchgem. Münchenbuchsee. Auf dem Gebiet der Gem. M. liegt ein von Dr. Uhlmann 1856 entdeckter Pfahlbau, der in eine östliche Station am Ausfluss der Urtenen und eine westliche am Urtenenkanal zerfällt. Zu der östlichen Station führte ein brückenartiger Zugang von unsicherer Längeu. 10 Fuss Breite. Die Ausgrabungen erfolgten 1856-1868 durch Dr. J. Uhlmann. Neuere Untersuchungen führten die Organe des histor. Museums in Bern 1919 und 1922 durch. Gestützt auf die Untersuchung der Funde kann man entgegen der älteren Meinung den Pfahlbau in das mittlere und spätere Neolithikum setzen, wogegen er im Endneolithikum nicht mehr besiedelt war. Diese Auffassung gründet sich auf das Studium der Haustiere und die Werkzeugformen. Dagegen ergab die Pollenanalyse durch Dr. P. Keller Besiedelung am Ende der Stein- und im Anfang der Bronzezeit. Ein frühbronzezeitl. Pfahlbauschädel aus der Gegend der Moospinte könnte mit der Station in Zusammenhang stehen. — Weitere Funde: um 1851 Spuren einer bronzezeitlichen Glosserei im sog. Zihlwald; zwei Rand äx te und ein Bronzedolch auf den Seematten. — S. Art. Moos bühl. — H. Gummel: Der Pfahlbau Moosseedorf (Hannover 1923). […]
HBLS, Bd. 5, S. 167–168 — „MOOSSEEDORF“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 167–168 — „MOOSSEEDORF“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934