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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Ostermundigen
Les armoiries de Ostermundigen dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →ein schrägrechts gestelltes Gerbermesser, begleitet von zwei Sternen
HBLS, Bd. 5, S. 375–376 — „OSTERMUNDIGEN“ · en allemand
Histoire
Dorf in der Gem. und Kirchgem. Bolligen. Osturm undingen 1239. Schon im 13. und 14. Jahrh. ist zu 0. zahlreicher Besitz der Klöster Interlaken und Fraubrunnen, des niederen Spitals in Bern und mehrerer Burgerfamilien von Bern nachzuweisen. Der Ort kam um 1300 mit dem Gebiet des Kirchspiels Bolligen (von den Montenach?) an die Stadt Bern, wurde zumerweiterten Stadtbezirk gerechnet und unterstand dem Stadtgericht. Seit Ende des 19. Jahrh. stark in du strialisiert, ist er heute im Begriffe, mit der Stadt Bern zu ver- wachsen. Im Mai 1653 lagerten bei 0. die aufständischen Bauern unter Leuenberger, bis sie durch den Murifeld-Vertrag zum Rückzug bewogen wurden. Am Osterm undigenberg wird seit dem Mittelalter der bekannte graue Berner Sandsteingebrochen, aus dem ein grosser Teil der Stadt Bern erbaut ist. Ein altbern isches Ratsgeschlecht i-on 0. wird von 1239 an erwähnt. Anfangs des 15. Jahrb. scheint sich das Geschlecht nach Solothurn verpflanzt zu haben, wo es bald nachher erlosch. — Ulrich, Vogt zu Falkenstein 1424, zu Bipp 1427. — Vergl. FUB.— LL. — v. Mülinen: Beiträge 111. — Jahn: Chronik. — Stettier: Berner Geschlechter (Ms der Stadtbibi. Bern). [H. Tr.] OSTERTAG. […]
HBLS, Bd. 5, S. 375–376 — „OSTERMUNDIGEN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 375–376 — „OSTERMUNDIGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934