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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Thurnen
Les armoiries de Thurnen dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau ein weisser Turm, von zwei weissen Kreuzen beseitet; seit Leonard Th
HBLS, Bd. 6, S. 815–816 — „THURNEN“ · en allemand
Origine et signification
Für das neue Wappen sind die Motive aus den bestehenden zusammenkopiert worden, so dass sich jede Gemeinde vertreten sehen kann. Das Problem liegt beim Mühlrad. Halbe Figuren sind in der Heraldik keine Seltenheit. So führen Kanton und Stadt Genf einen halben Adler im Wappen. Aber im vorliegenden Fall sind aus dem Mühlrad Nabe und Speichen entfernt worden um Platz für eine Scheibe aus dem Lohnstorfer Wappen zu schaffen. Damit verliert das Mühlrad seinen Sinn und ist auch kaum mehr als solches zu erkennen. Wie auch andernorts, wurde unter der Bevölkerung ein Wettbewerb für die Schaffung eines neuen Wappens ausgerufen. Gemäss unseren Erfahrungen führen solche Wettbewerbe selten zu guten Ergebnissen. Die eingereichten Entwürfe sollten unbedingt von Fachleuten begutachtet und die geeignetsten soweit angepasst werden, dass sie den Regeln der Heraldik, der grafischen Gestaltung und der Symbolik genügen. Oft scheint es, dass die zuständigen Gemeindevertreter meinen, dass sie über genug Fachwissen verfügten, und dass sich Auswärtige sich nicht in ihre Angelegenheit einzumischen hätten. […]
SWF — „Thurnen“ (2026-07-28) · en allemand · extrait
Histoire
Gem. und Pfarrdorf, im Gegensatz zu Mühleth urnen Kirchen- oder Kirchthurnen genannt. L atfenegräb er fan den sich zwischen Th. und Kau fdorf. — v. Bon THURNEYSEN 783 stette nt Carte arch. — [0. T.] — Tom es 1228; Turindon 1262; Thurnden 1343. Die niederen Gerichte zu Th. und der Kirchensatz kamen 1343 durch Kauf von den Edlen von Blankenburg an das Kloster Interlaken, durch dessen Säku larisierung in der Reformationszeit ab er an den Staat Bern, der die hohe Gerichtsbarkeit (Landgericht Seftigen) bereits seit der Erwerbung der Landgrafschaft 1388 besass. Bern legte nun Th. zum Vennergericht Mü hlethurnenun ter der Verwaltung des Venners zu Pfistern. Die Kirchgem. Th. ist eine der grössten des Kts. Bern und um fasst auch Riggisberg, Burgistein, Rümligen, Müh lethurnen, Kau fdorf, Lohn storf und Rüti. Die Kirche wird erstm als 1228 genannt (Dekanat Köniz). Wegen einer von Niklaus von Blankenburg 1349 gestifteten Kaplanei der hl. Katharina in der Kirche zu Th. gab es lange Streitigkeiten mit Interlaken, die 1464 durch bernischen Schiedspruch geschlichtet wurden. 1495 wurde die Kapelle zum Gu ten Brunnen bei Th. dem hl. Ursus geweiht. […]
HBLS, Bd. 6, S. 815–816 — „THURNEN“ · en allemand · extrait
Fusion de communes
2020: Kirchenthurnen, Lohnsforf, Mühlethurnen → Thurnen
SWF — „Thurnen“ (2026-07-28) · en allemand
Première mention
783 · THURNEYSEN 783, Thurnden 1343
HBLS, Bd. 6, S. 815–816 — „THURNEN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 815–816 — „THURNEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Thurnen“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Anciennes communes
Ces anciennes communes, aujourd'hui dissoutes, ont été rattachées à Thurnen :
- Kirchenthurnenfusion en 2019
- Lohnstorffusion en 2019
- Mühlethurnenfusion en 2019