Communes · BE
Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Walperswil
Les armoiries de Walperswil dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Pfarrdorf. Vilar 1Valbert, Villa Gualberti im 12. Jahrb.; Vilar Warber, Walberwiler, Walpertswile im 13. Jahrb.; Walprechtswile, Waltprechtzwil im 14. und Walperzwil im 15. Jahrh. Spuren röm. Besiedelung beim sog. Stadtzelgli. W. war Sitz eines bereits im 12. Jahrh. erloschenen Freiherrengeschlechts. Ri len ta (Ro lan de) von W. hatte 1078 den Frhn. Ulrich von Glane geheiratet. Die Freiherrschaft W. um fasste vermutlich die Kirchsprengel W. und Täufielen, ferner das Dorf Siselen. Die Burg der Freiherren stand auf dem kl. Hügel gegen Täuffelen hin. Im 14. Jahrh. waren noch stattliche Teile der Ruine mit der Burgkapelle zu sehen, heute nur noch ein winziger Mauerrest. Im Mittelalter waren hieru. a. begütert das Priorat auf der St. Petersinsel, sowie einige niedere Adelige, Lehenträger der Grafen von Nidau. Das Dorf ging mit der Herrschaft Nidau 1388 an Bern über und bildete in der Landvogtei mit Bühl den Viertel W. Bereits 1259 ist hier ein Meier genannt. Die Zehntrechte gehörten grösstenteils zur Pfarrpfründe. Der Deiachwald ging als Lehen vom Schloss Nidau. Die Bauernsame von W. erhielt ihn nebst dem Mettenholz 1511 als Erblehcn. […]
HBLS, Bd. 7, S. 436 — „WALPERSW IL“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 436 — „WALPERSW IL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934