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Lancy
Les armoiries de Lancy dans le canton de Genève (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →geteilt, oben in Grün zwei goldene Sterne zwischen zwei goldenen Schrägstreifen, un ten in Rot zwei gekreuzte Schlüssel
HBLS, Bd. 4, S. 594 — „LANCY“ · en allemand
Histoire
Seit 1816 Genfer Gem., die aus den beiden Häusergrup pen Grand und Petit. Lancy gebildet wird. Neben römischen Ziegeln fand man auf der Hochfläche Les Crêts Gräber aus der Völkerwanderungszeit. Der Graf von Genevois als Lehensherr von Saconnex und der Bischof von Genf teilten sich in die Oberhoheit von L. Dort bestand auch das Lehen der Lancy, das unter dem Namen Bâtie-Meillé an die Ternier überging; ferner das Lehen der Abtei Filly, welche die Landpropstei St. Georges besass, u. deren Güter an die Makkabäerkapelle in Genf übergingen. L. tritt 1097 mit den Herren von Lancy in die Geschichte ein und scheint ein Landgericht des Bischofs gewesen zu sein. Das Gebiet wurde um 1292 vom Grafen von Genevois verwüstet. Während des 16. Jahrb. hatte L. viel unter den Kriegen zu leiden, weil die Truppen des Herzogs das Dorf besetzt hielten; die Genfer äscherten es 1589 ein und schleiften es 1593. Nebst dem alten Schloss besass die Familie Lancy noch das «Tour»genannte befestigte Gebäude, und nach 1317 erbauten die Ternier das Schloss Bâtie-Meillé. 1798 liess sich Pictet de Rochemont in L. nieder und erstellte im sog. Schlossgut einen Mu sterhof. Der Gr enzv ertrag vom 15. VI. […]
HBLS, Bd. 4, S. 594 — „LANCY“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 594 — „LANCY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934