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Vendlincourt
Les armoiries de Vendlincourt dans le canton de Jura (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau ein goldenes Andreaskreuz
HBLS, Bd. 7, S. 237–238 — „VE NDEL INCOURT“ · en allemand
Histoire
Gem. und Pfarrdorf. Uuancleleincurt 1136; Wandelincourt 1266; Wendlisdorf 1285 (= Gut eines Wendelin), nach einem altdeutschen Vornamen. Das Kollegiatstift St. Ursitz besass in V. den Drittel der Zehnten. Auch die Klöster Lützel und Münster-Granl'elden waren dort begütert. 1317 ist der Graf von Montbéliard im Besitz der Mühle. 1378 verpfändete Johann von Vienne, Bischof von Basel, das Dorf an Simon von St. Aubin. Bischof Im er von Harnstein vermehrte die Pfandschuld 1383 um 500 Gulden; erst 1424 wurde V. aus der Verpfändung gelöst. Ende des 15. Jahrh. gehörte der Zehnten den Tavannes. Das Schloss V., ein von Wassergräben umgebenes festes Haus, wurde, unbekannt wann, zerstört. Um die Mitte des 19. Jahrh. wurde die Uhrmacherei in V. eingeführt und gab einem grossen Teil der Bevölkerung Verdienst, ist aber heute wieder fast vollständig verschwunden. 1832, während der politischen und religiösen Wirren, vertrieben die Bewohner des Dorfes einige Ausländer und verweigerten die Entrichtung der Grundsteuer. V. wurde von einem In fanteriebataillon und einer halben Batterie unter dem Kommando von Oberst Hoffmeyer von Bassecourt besetzt. […]
HBLS, Bd. 7, S. 237–238 — „VE NDEL INCOURT“ · en allemand · extrait
Première mention
1266 · Wandelincourt 1266, Wendlisdorf 1285
HBLS, Bd. 7, S. 237–238 — „VE NDEL INCOURT“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 237–238 — „VE NDEL INCOURT“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934