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Armoiries · Unknown · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Hemishofen
Les armoiries de Hemishofen dans le canton de Schaffhouse (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau zwei weisse, goldgestielte gekreuzte Hämmer über grünem Dreiberg, begleitet von drei goldenen Sternen (Variante)
HBLS, Bd. 4, S. 190 — „HEMISHOFEN“ · en allemand
Histoire
Gem. u. Dorf. Grabhügelfunde bei H. lassen auf eine frühe Besiedelung dieser Gegend schliessen. Als ältester Grundbesitzer erscheint das Kloster Allerheiligen schon ca. 1150 (eine Manse in Hammingeshoven). Später waren hauptsächlich die Freiherren von Klingen und das Steiner Kloster St. Georgen in H. begütert, das wohl ursprünglich zum Immunitätsgebiet dieses Klosters gehörte. Dessen Kastvögte, die Herren von Hohenklingen, übten in H. die hohe und niedere Gerichtsbarkeit als Reichslehen aus. 1359 ging die Hälfte der Vogtrechte käuflich an Oesterreich über, das sie aber 1362 den Verkäufern wieder verpfändete. Durch die Aechtung des Herzogs Friedrich von Oesterreich anlässlich des Konzils von Konstanz 1415 wurde dessen Vogteiteil zu Händen des Reiches gezogen. Er erhielt ihn bald nachher nur zur Hälfte zurück, sodass fortan ein Viertel der ganzen Vogtei österreichisch war, das als österreichisches Lehen den Freiherren von Hohenklingen überlassen wurde. Die übrigen drei Vierteile besassen diese als Reichslehen. In diesem Bestände verkauften sie die Herrschafsrechte über H. 1419 und 1426 an die Herren von Klingenberg, die sie 1457 an die Stadt Stein weiter veräusserten. […]
HBLS, Bd. 4, S. 190 — „HEMISHOFEN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 190 — „HEMISHOFEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934