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Alpthal
Les armoiries de Alpthal dans le canton de Schwytz (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gemeinde und Pfarrdorf. 1018: Albe thal, benannt nach dem Flüsschen Alp, das in den alten Urkunden stets Albe, Alba heisst; der Name ist kelto-romanisch. Die Geschichte des Tales reicht über die Anfänge der Eidgenossenschaft zurück mit dem sog. Marchenstreitzwischen Einsiedeln und Schwyz. Im Jahr 947 hatte Herzog Hermann von Schwaben dem Kloster den ganzen «finstern Wald» geschenkt, und Kaiser Heinrich II. bestimmte 1018 in Zürich als Grenzen dieses klösterlichen Besitzes: alle Gräte, welche sich gegen Einsiedeln neigen und von welchen der Regen und der schmelzende Schnee sich in die Sihl ergiessen. Damit war dem Stift aucli das Alpthal verschrieben. Die Schwyzer aber brachen unbekümmert um kaiserliche Schenkungen und Briefe nach und nach über die Wasserscheidevor und nahmen jenseits liegendes Gebiet in Beschlag. Es kam zu lange dauernden Streitigkeiten mit Waffengewalt (Ueberfall des Klosters 1314), Schiedsprüchen, Bussen, Bann und Interdikt, bis die Schlacht am Morgarten den Schwyzern den Sieg und der Friede von 1350 den unbestrittenen Besitz des Alpthals bis an die heutige Grenze gegen Einsiedeln brachte. […]
HBLS, Bd. 1, S. 309–310 — „ALPTHAL“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 309–310 — „ALPTHAL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934