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Andwil (SG)
Les armoiries de Andwil (SG) dans le canton de Saint-Gall (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →In Silber roter Hirschkopf
HBLS, Bd. 1, S. 401–402 — „ANDWIL“ · en allemand
Histoire
Politische, Orts-, Schul- u. Kirchgemeinde. 846 Anninivilare (Gehöft des Anno), dann 1176 Ainwile, Einwile, Annwile. Die Burg A., wohl schon nicht mehr in den Händen der Ed ein v. A., wurde 1405 von den Appenzellern eingenommen und vielleicht auch zerstört; ein Teil des dortigen Besitzes ging an einen Ulrich Ryf, gen. Weiter über, dem 1419 Abt Heinrich IV. die Lehen schaft über das Burgsäss A. erneuerte. Die Vogtei A. war offenbar durch Erbschaft in frem de Hände übergegangen; 1470 kaufte das Spital zu St. Gallen von der Witwe des gen. Ryf die ganze Vogtei A. nebst Gerichten, Twing und Bann, ferner 2 Burgställe, das Burgsäss, den Bauhof samt Zinsen und Zehnten zu A. um 950 fl. Diesen Kauf wollte der Abt Ulrich Rösch durch Verweigerung der Lehenerteilung ungültigmachen; 1480 entschieden die Boten der VIII eidgenössischen Orte zu seinen Gunsten; ab er 1482 kam es zu einem gütlichen Vergleich, indem die Stadt dem Abt 400 fl zahlte und dafür die Beleimung erhielt. 1490 musste die Stadt St. Gallen infolge des Rorschacher Klosterbruchs das Meieramt A. samt Zubehörden an die Eidgenossen ab treten, die es dann dem Stift verkauften, in dessen Besitz es bis 1798 beim Amt Oberberg verblieb. […]
HBLS, Bd. 1, S. 401–402 — „ANDWIL“ · en allemand · extrait
Première mention
846 · Anninivilare 846
HBLS, Bd. 1, S. 401–402 — „ANDWIL“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 401–402 — „ANDWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934