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Muolen
Les armoiries de Muolen dans le canton de Saint-Gall (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Dorf, polit, und Ortsgem. Muoia 1155 und 1227. M. samt dem Meieramt gehörte zur Herrschaft Hagenwil, aber 1264 gab Ritter Rudolf von Hagenwil Amt und Hof M. dem Abt Berchtold von St. Gallen auf. Damit wurden die dortigen Gotteshausleute (die Herrschaft H. war st. gall. Lehen) nach dem Hofgericht in St. Gallen gerichtspflichtig. Es gab in M. ab er auch Reichsbesitz, den Kaiser Ludwig der Bay er 1331 dem Freiherrn Eberhard von Bürglen versetzte. Für die Freien, die das Reichsgut innehatten und bebauten, bestand ein besonderes, vom äbtischen Vogtgericht unabhängiges Freigericht, das samt dem Reichsgut von den Freiherrn von Bürglen in andere Hände überging, 1466 von Burkhart Schenk von Castel unter Bedingungen an Abt Ulrich VIII abgetreten werden musste und um 1516 bedingungslos an das Gotteshaus gelöst wurde. Schon 1467 erhielt M. vom Abt eine Öffnung. Erst bedeutend später vollzog sich eine Vereinigung der beiden Gerichte, und M. wurde gleich Tablat ein Gericht des Landshofmeisteram tes. 1803 wurden M. und Häggenswil vorübergehend zu einer polit. Gem. verschmolzen, aber noch im gl. J. zu zwei selbständigen Gem. erhoben. Kirchlich gehörte M. zu Hagenwil. […]
HBLS, Bd. 5, S. 219–220 — „MUOLEN“ · en allemand · extrait
Première mention
1155 · Muoia 1155
HBLS, Bd. 5, S. 219–220 — „MUOLEN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 219–220 — „MUOLEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934