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Niederbüren
Les armoiries de Niederbüren dans le canton de Saint-Gall (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Dorf, polit, und Ortsgem., früher auch etwa Kleinbüren genannt. Die 905 genannte Mark Büren wird sowohl Oberbüren als auch N. um fasst haben. Erst im 12. Jahrh. treffen wir auf Burron inferior neben Burron schlechthin, Niderun Burron 1275. Grundherr war der Abt von St. Gallen, der Güter und Rechte als Lehen vergab, aber 1437 das Meieramt, 1468 die Vogtei (jedoch ohne das Blutgericht, das immer noch dem Landgericht im Thurgau zustand) an das Kloster zurückkaufte, 1469 mit den Hofgenossen eine Öffnung vereinbarte und endlich das Ganze dem Wileramt zuteilte. Siegelwappen des Gerichts N. 1795:geteilt, oben ein Bienenkorb mit drei ausfliegenden Bienen, unten 3 rote Schrägbalken in Blau. 1803 Erhebung von N. zur polit. Gem. Im Um kreis der Gem. standen einst drei Burgen: Rätenberg, Lindenberg und Hertenberg. Bloss die Herren von Lindenberg (s. d., wo aber N. statt Oberbüren stehen soll) erlangten polit. Bedeutung. N. war anfänglich nach Oberbüren Idrchgenössig, besass aber schon im 13. Jahrh. eine eigene Kirche, trat 1528 zur Reformation über, 1532 jedoch zum alten Glauben zurück und errichtete 1766 eine neue Kirche. Bevölkerung: 1860, 1252 Einw; 1920, 1145. — U StG. — M. […]
HBLS, Bd. 5, S. 314 — „NIEDERBÜREN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 314 — „NIEDERBÜREN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934