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Rorschach
Les armoiries de Rorschach dans le canton de Saint-Gall (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Rot goldene Korngarbe, beseitet links und rechts von einem nach unten gerichteten silbernen Fische
HBLS, Bd. 5, S. 714–716 — „RORSCHACH“ · en allemand
Histoire
Gem., Stadt, Amt und Bezirk. Urk. ist R. erstm als 850 genannt, anlässlich einer Gütertradicrung an das Kloster St. Gallen. Dies. Z. aufgedeckten Pfahlreste und Funde haben Anlass zur Annahme einer vorgesch. Ansiedlung auf dem Heidenländchen und östlich vom Hafen gegeben. Bis zum 10. Jahrh. muss das Kloster St. Gallen in Rorschach.(Rorscachun, von Rohr = Schilf und scachen — Schachen, vorspringender Wald) über einen ordentlichen Besitzstand verfügt und der Ort selbst, wenn auch aus kleinen Anfängen entstanden, eine gewisse Bedeutung erlangt haben. Kaiser Otto I. verlieh dem Abte Kraloh für diesen Platz Markt-, Münz- und Zollrecht (947). Neben der Schiffahrt scheint der Fischfang dem Orte zum Aufgange verhelfen zu haben. Ein Vertrag von 982 führt auch klösterliche Fischereirechte an Als die st. gallischen /Ebteihr Schwert in die Reichskämpfe trugen oder auf eigene Faust in verheerenden Kleinkriegen gegen die konstanzischc Herrschaft und andere Widersacher der Klosterpolitik stritten, erstanden gleich Schachfiguren am Ab hange des Rorschacherberges die Ministerialburgen zu Sulzberg, Wartensee und Rorschach. Im Dorfe R. stand den Herren von II. […]
HBLS, Bd. 5, S. 714–716 — „RORSCHACH“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 714–716 — „RORSCHACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934