Communes · SG
Armoiries · Taktaal · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Tübach
Les armoiries de Tübach dans le canton de Saint-Gall (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →geteilt von Silber und Schwarz mit einem Löwen in gewechselten Farben
HBLS, Bd. 7, S. 109–110 — „TUBACH“ · en allemand
Histoire
Politischeu. Pfarrgem., älter Tüfenbach, Tiuffenbach, die in der Hauptsache aus dem Dorfe und dem Weiler Ach besteht. Eigentüm licher Weise ist T. trotz seiner Lage inmitten st. gallischen Besitzes im alten Arbongau in keiner Traditionsurkunde erwähnt. Dagegen ist 1207 urk. belegt, dass das Meieramt zugunsten des Kelleram tes in St. Gallen eingezogen wurde. Besitz und Rechtsame wurden vom Kloster St. Gallen in wirren Zeiten auch in T. sehr oft in Pfand gegeben. So lag die hohe Gerichtsbarkeit bei Kaiser und Reich und wurde als Reichsvogtei mit den Vogtrechten in den Höfen Rorschach und Muolen von Ludwig dem Bayern 1331 an Eberhard von Biirglen, 1351 von König Karl an Hermann von Breitenlandenberg verliehen und ging erbweise an die Schenk von Kastell über. Der Pfand schatz des Hofes T. lag oft auch inhanden der in T. ebenfalls begüterten Ed ein von Rorschach. 1464/1466 löste Abt Ulrich die Reichsvogtei T. an das Stift St. Gallen zurück, und in der Folge blieb alle Gerichtsbarkeit zu T. dem jeweiligen Vogte zu Rorschach übertragen. Im Appenzellerkriege (1403) überfielen die Bergleute den Hof, plünderten und verbrannten Häuser und Ställe. […]
HBLS, Bd. 7, S. 109–110 — „TUBACH“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 109–110 — „TUBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934