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Göschenen
Les armoiries de Göschenen dans le canton de Uri (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau ein goldenes Posthorn über einem Zolltor
HBLS, Bd. 3, S. 606–607 — „GŒSCHENEN“ · en allemand
Histoire
Dorf, polit, und Kirchgem. Burschinum (?) 1234; Grscheldun 1290; Geschendonu. Geschenlun 1291; Gesehenen, Geschendon und Geschindon 1294; Geschenden 1337; Geschinen 1353; ital. Casinotla. Der Ortsname ist romanischen Ursprungs. Früher ärm liches Filialdorf von Wassen, lag G. in einer Vertiefung auf dem r. Ufer der Göschenerreuss. Einfester Turm ge hörte den Grafen von Rapperswil. Turm und Tor der später zum Unterschied von der ursprünglichen Stamm alten Brücke dienten als Wegsperre, wo der Reichs burg Ober-Gösgen (s. d.) Nieder-Gösgen genannt. Noch zoll erhoben wurde, der im 13. Jahrh. den Grafen von 1399 wird sie unter beiden Namen erwähnt. Vom letzten Rapperswil gehörte, später ans Kloster Wettingen und Gösgener, Johann H., wurde die Burg vor seinem Tode dann an Uri fiel. Bis zur Eröffnung der neuen Gotthard 1382 seinen Neffen Johann und Rudolf von Falkenstein strasse bezog Uri dort einen Strassenzoll. Seit der vermacht. Hans von Falkenstein erhielt sie 1399 vom Fah rba rmach ung der Gotthardstrasse verlegte man das Kloster Werd zu rechtem Erhielten; 1406 erw arb er Dorf mehr und mehr an die neue Bogenbrücke. Bis 1850 auch die letzten Rechte auf Niederg. […]
HBLS, Bd. 3, S. 606–607 — „GŒSCHENEN“ · en allemand · extrait
Première mention
1290 · Grscheldun 1290, Geschenlun 1291, Geschenden 1337
HBLS, Bd. 3, S. 606–607 — „GŒSCHENEN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 606–607 — „GŒSCHENEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934