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Unterschächen
Les armoiries de Unterschächen dans le canton de Uri (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Grün eine Glocke
HBLS, Bd. 7, S. 144 — „UNTERSCHÆCHEN“ · en allemand
Histoire
Gem. und Pfarrdorf; Luftkurort. Dazu gehören auch die Friteru. Schwandenberge, Urigen und /Esch mit dem Stäubifall. Bis 1675 war U. ein Teil von Spiringcn; die kirchliche Abkurungsurkunde datiert von 1687, die bürgerliche von 1713. Mit Spiringen war U. bis 1850 eine Genossame des Landes Uri. Die frühere Kapelle wurde 1681 durch die Kirche St. Theodul ersetzt. Die Orts- und Geschlechtsnamen sind alamannischer Wortbildung und gehen auf das 12. Jahrh. zurück. Am Eingang ins Bru nn ita list eine Mineralquelle, die, angebl. 1414 entdeckt, 1495 als Bad und Berggüter in Unterschächen im Schachental (Uri). benutzt, dann ab er vernachlässigt wurde. 1811 Hess die Regierung aus den kupfernen Kesseln Münzen schlagen. Jetzt wird von dort aus U. mit Wasser versorgt. Die St. Anna Kapelle zu Schwanden (Swandon 1291), ein besuchter Wallfahrtsort, reich an Votivtafeln, ist stilgerecht renoviert worden. Bevölkerung: 1834, 461 Einw.; 1920, 609; 1930, 586. Geburtsregister seit 1766, Ehe- u. Sterbereg. seit 1764.— Vergl. LL. — Gfr. 3, 24, 41, 43 u. 47. — Urner Nbl. 1897, 1900, 1925. — Pädagog. Blätter 1895. — ZSS t. 1903. — K. F. Lusser: Der Kl. Uri. — Ed. Osenbrüggen: Wanderstudien V. — AI. […]
HBLS, Bd. 7, S. 144 — „UNTERSCHÆCHEN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 144 — „UNTERSCHÆCHEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934